Mit dem Lichtmesser misst die Beraterin in
Augenhöhe der Sauen die Lichtstärke. Das
Gerät ist leicht, muss aber sehr sorgsam
gehandhabt werden. In den Ställen ist zwar oft
für eine gute Ausleuchtung hinter den Sauen
gesorgt, damit man bei den Stallarbeiten, beim
Besamen und der Brunstkontrolle gut sehen
kann. Für die Sauen gilt aber: Vorn spielt die
Musik, und das gerade im Deckstall.
200 bis 300 Lux wären hier der Optimalbereich.
Bei einer Lichtstärke von 156 Lux sind wohl
noch einige Reserven ausschöpfbar.
Aufbau der Waage, der Berater überprüft die
Funktionsfähigkeit der Waage!
Die elektronische Waage wird auf 0 justiert.
Das Schwein muss mit allen vier Beinen frei auf der Waage stehen und darf nirgendwo anstoßen.
Das Messen der Luftgeschwindigkeit ist im
Sommer deshalb so wichtig, weil man
diese bei
Temperaturen über 26 °C im Sauenbereich
von
0,2 auf 0,4 bis 0,6 Meter je Sekunde erhöhen
kann, um einen Hitzestau zu vermeiden. Aber
die Gefahr ist auch groß, dass man in guter
Absicht, des Guten zuviel tut. Das Messgerät
ist deshalb eine wichtige Hilfe. Unbedingt zu
vermeiden ist Zugluft.
Mit einem Vernebelungsgerät kann man über-
prüfen, ob die in den Stall hereingeholte Frischluft sich gleichmäßig über alle Buchten ausbreitet.
Vor Gebrauch kommt es kurzzeitig an die
Steckdose.